Kommunalwahl 2014 - Wahlprüfsteine


Thema Verkehr

1. Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer - die Position welcher Verkehrsteilnehmer in der INNENSTADT wollen Sie stärken? Bitte nennen Sie ein konkretes Beispiel, das Sie dazu umsetzten möchten.

Natürlich müssen Fußgänger- und Radverkehr gestärkt werden. Allerdings sollte die Attraktivität der Innenstadt auch für den motorisierten Verkehrsteilnehmer erhalten bleiben. Abbau der Parkplätze rund um den Dom und damit auch weniger Kfz-Verkehr. Im Gegenzug aber sind die Tiefgarag... mehr lesen



Thema Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unserer Wahlberichterstattung würde ich mich freuen, von Ihnen Informationen zum Thema Schulen in  Würzburg zu erhalten.

-Was haben Sie in Sachen Schulen vor?

  • Weiterhin die benötigten jährlichen Gelder für den Erhalt aller Schulgebäude bereit stellen
  • Die weitere Verstaatlichung der Beruflichen Schulen fordern unter Beibehaltung der gut ausgebauten Kompetenzzentren in Würzburg
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Thema Denkmalschutz

Wie wichtig ist Denkmalschutz für Würzburg?
Denkmäler sind Teil unserer Historie und nur wer die Vergangenheit achtet, kann in der Gegenwart bestehen und die Zukunft gestalten.

Wird dem Denkmalschutz seitens der Stadtverwaltung und des Stadtrates ausreichend Beachtung geschenkt?
Denkmalschutz hat in Würzburg zu Recht einen hohen Stellenwert. Wir von der FW-FWG haben hier deutlich mehr Augenmaß als die eine oder andere auftretende Gruppierung.
Nicht jedes alte Gemäuer ist in einer entwicklungswilligen Stadt erhaltenswert. Denkmal-Erhalt macht doch nur da Sinn, wo einem Gebäude eine langfristig tragfähige Nutzung zugeführt werden kann. Dafür gibt es prominente Beispiele: Kulturspeicher, Stadt Kitzingen, Roter Bau.

Ein Beispiel für den Umgang der Stadt mit ihren eigenen Denkmal-Bauten ist die Mozartschule. Deren Abriss ist vom Stadtrat beschlossen. Davon ist Ihre Gruppierung nun wieder abgerückt und fordert einen Teilerhalt. Weshalb sollte der Wähler diese Kehrtwende glauben?
Als der Stadtrat - übrigens vor meiner Zeit in diesem Gremium - einstimmig den Abriss beschlossen hatte, hat er es sich ja nicht leicht gemacht. Nach dem Arcaden-Debakel wollte man ein klares Zeichen für mehr Innenstadt-Attraktivität und eine Stärkung des Einzelhandels setzen. Das ist in dem festgelegten Umfang nur möglich, wenn die Schule abgerissen wird.
Die FW-FWG hat, nachdem das schöne Konzept eines bayerischen Landesmuseums (bezahlt durch den Staat!) gescheitert war, das Ausschreibungsverfahren zur Findung eines Investors von Anbeginn an unterstützt, allerdings gefordert, dass eine reduzierte Verkaufsfläche von bis zu 7000 m2 angemessen sei und kein Allerwelts-Konsumtempel entstehen darf.
Wenn nun trotz Schaffung attraktiver Einkaufsflächen ein Teilerhalt der Schule möglich sein sollte, ist das gut. Wenn nicht, muss die Schule eben abgerissen werden.
Wo da eine Kehrtwende in unserer Meinung liegen soll, weiß ich nicht. Träumereien von großen Kulturbauten, Philharmonien, Museen und anderen Dingen erweisen sich letzten Endes ohnehin als nicht finanzierbar.
Die Frankenhalle ist ein Denkmal, aber schwer zu nutzen und nur mit großem Aufwand umzubauen bzw. zu sanieren. Soll dieses Denkmal um jeden Preis erhalten werden?
Wir halten die Frankenhalle für erhaltenswert, aber natürlich nicht um jeden Preis. Die umfangreichen Vorplanungen als mögliche Ausweichspielstätte für das Mainfranken-Theater haben gezeigt, was dort möglich ist. Vielleicht kann ein privater Investor oder ein Konsortium damit etwas anfangen. Aus städtischer Sicht ist das zumindest derzeit nicht finanzierbar.

Das denkmalgeschützte Waldhaus des Verschönerungsvereins ist schwer zu nutzten und zu erhalten. Der Volksgarten, zum Teil unter Denkmalschutz, steht vor dem Aus/Abriss. Soll die Stadt den Erhalt privater denkmalgeschützter Bauten besser fördern? Falls ja, wie?
Der durchaus vermögende Verschönerungsverein hat aus dieser Immobilie über Jahrzehnte hohe Einnahmen erzielt.
Unserem Wissen nach, soll es nach dem Weggang der Kneipp-Werke attraktive und denkmalverträgliche Angebote zur Nachnutzung gegeben haben.
Es ist sehr bedauerlich, dass der Verein sich nicht zu einer Annahme durchringen konnte.
Natürlich sind Erhalt und Finanzierung keine städtische Aufgabe. Gleiches gilt für den Volksgarten. Die Stadt kann und darf nicht bei jeder abgewirtschafteten Privatimmobilie einspringen.

Wie viele moderne Bauten (z.B. Forum-Haus, Freier-Geschäftshaus) verträgt noch die Innenstadt?
Eine Stadt hat nur Zukunft, wenn sie sich weiterentwickelt, also waren und sind in jeder Epoche neue Bauten notwendig. Beide Bauten am Oberen Markt sind architektonisch gelungene Beiträge.
Einkaufswelten - und von denen lebt eine Innenstadt - brauchen auch neue Gebäude.
Generell wird Neues in Würzburg viel zu schnell, zu undifferenziert und zu rigoros kritisiert. Der Stadtrat macht es sich mit solchen Entscheidungen nicht leicht, auch leistet die kompetente Beratung durch die Kommission für Stadtbild und Architektur hier wertvolle Dienste.
Interessanter Weise sind ja auch diejenigen, die alles Alte um jeden Preis erhalten und alles Neue verhindern wollen die Gleichen, die bei jeder Gelegenheit jammern, dass in Würzburg nichts vorangeht.
Hier muss im neuen Stadtrat angesetzt werden:
Klare Entscheidungen und konsequente Umsetzung, auch wenn mal nicht Alle einverstanden sind!

Josef Hofmann

Fraktionsvorsitzender FW-FWG
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Thema Familien-Generationsstadt

1. Wie will Ihre Partei/Gruppierung konkret für ein familienfreundlicheres Würzburg sorgen?

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels muss Würzburg als attraktive, lebenswerte Stadt für jung und alt weiterentwickelt werden. Konzepte müssen zukunftsfähig sein, sie müssen dem Bedarf der jungen sowie der älteren Generation gerecht werden. Heute wie morgen.
Hierzu gehören
- eine umfassende Barrierefreiheit,
- die Schaffung von bezahlbarem Wohnrau... mehr lesen



Thema Integration und Migration

 1. Finden Sie, dass da was dran ist oder sind Sie anderer Ansicht? Sollten
    Sie Frau Demirkan zustimmen: Was bedeutet das für Ihre Arbeit im
    Stadtrat?
Da ist was dran, deshalb müssen wir daran arbeiten, ein Umdenken in unserer Gesellschaft zu erreichen. Wir wollen erreichen, dass unsere Erwartungen an die Migranten/Innen nicht in Richtung „Unterordnen“ und „Aufgabe des Eigenen“ gerichtet sind, sondern... mehr lesen



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